Finde deinen inneren Wert - Das Geheimnis eines gesunden Selbstwerts

Kiwidalini - Ein Kundalini Tagebuch

Der Blogartikel zum Podcast

Ich hatte heute einen Traum.

 

Auch bei Träumen schreibe ich Tagebuch und dafür nutze ich das Dream Journal von Magic of i (keine bezahlte Werbung). Ich finde diese Journals toll, weil sie eine Anleitung mit sich bringen. So kann man das Meiste aus seinen Träumen rausholen.

Dream Journaling


Schritt 1: Erzählen

In meinem Traum war ich bei einer Abschlussfeier mit meiner Mama und meiner Schwester. Ich kann dir nicht sagen welche Schule oder wo wir waren - es war eine riesige Halle mit unfassbar vielen Menschen.

Ich kannte keinen.

Ich habe nach meinen Freunden (meine aktuellen Freunde) gesucht, aber keinen gefunden.

Ich hab aber meinen Besten Freund von früher getroffen, wir haben und kurz unterhalten und dann haben sich unsere Wege auch getrennt.

 

Schritt 2: Fühlen

Das war diesmal der schwierigere Part für mich.

Ich hab versucht mich daran zu erinnern, was ich während des Traumes gefühlt hab, wie ich mich gefühlt hab, aber es kam nichts.

Auch nach dem Aufwachen und dem Aufschreiben, war der Traum einfach neutral für mich. 

Keine Gefühle.

Weder positiv noch negativ.

 



Also fing ich an in Erinnerungen zu schwelgen und als ich entspannt in meiner Hängematte lag, kam mir eine wichtige Erinnerung an die Zeit damals.

 

Ich kenne besagten Besten Freund seit ich klein bin. Wir haben zusammen im Schnee gespielt, sind von der Grundschule bis zum Abitur in einer Klasse gewesen, immer zusammen zur Schule gegangen und ich hab ihm viel bei Schulthemen geholfen.

Er hat einen älteren, einen jüngeren Bruder und eine jüngere Schwester. Mit allen Vieren hab ich mich super verstanden.

 

Sein älterer Bruder war eher der charmante, charismatische Charakter und hat gerne geflirtet. Auch mit mir.

 

Zu dieser Zeit habe ich es nicht verstanden. Ich habe es nicht als flirten empfunden. Weil ich nicht glauben konnte, dass ich es wert bin. Ich habe das Bild der "Fetten" in meinem Kopf gehabt und fett mit hässlich assoziiert.

 

Ich hatte ein sehr geringes Selbstwertgefühl, schon seit ich denken kann...

3 Gründe woran ich mein geringes Selbstwertgefühl festmache

#1 Ich habe negative Kommentare immer persönlich aufgefasst, sie mir zu Herzen genommen und das zu meiner Identität gemacht.

#2 Ich konnte meine toxische Beziehung nicht beenden, weil ich dachte ich sei nicht liebenswert. "Was wenn mich niemand mehr liebt?"

#3 Fitness wurde zu meinem Selbstwert. Ich habe exzessiv trainiert und Angst, nicht mehr trainieren zu können. "Wenn ich nicht trainieren kann, bin ich nichts wert."


Ich konnte meinen Selbstwert schon weitestgehend aufbauen. Erst gestern stand ich vor dem Spiegel und habe mein Gesicht bewundert.

 

Ich liebe meine Augen. Das ist ein Kompliment, dass ich mir gerne geben kann.

 

Trotzdem kämpfe ich immer noch mit meinem Körper.

Ich identifiziere mich noch als fett und damit auch als fett = hässlich.

Ich brauche immer noch die Bestätigung von außen.

Die Stimme, die mir sagt ich sei hübsch.

Schreib mit mir - deine Impulse zum Thema Selbstwert

Was bedeutet Selbstwert für mich?

 

Gibt es etwas, das ich über mich selbst glauben möchte, aber noch nicht vollständig annehmen kann?

 

Wie würde ich mein Leben gestalten, wenn ich mein Selbstwertgefühl voll und ganz annehmen würde?

Hier meine Antwort...

Selbstwertgefühl bedeutet für mich, dass die Meinung anderer mich nicht mehr so sehr beeinflusst.

Und damit meine ich nicht nur die negativen Kommentare, sondern auch bei den positiven.

Selbstwertgefühl bedeutet für mich, dass ich bzw. mein Körper nicht mehr reagieren, 

wenn jemand etwas sagt. 

Denn meistens meint die Person es gar nicht so, wie ich es auffasse.

Selbstwert bedeutet für mich, zu wissen wer ich bin und was ich will....

Aber ganz ehrlich - das muss ich noch gar nicht.

Ich muss noch nicht wissen, wer ich bin.

Ich muss noch nicht wissen, was ich will.

Ich darf suchen und das auch gerne mein Leben lang.

Ich bin ein so neugieriger Mensch. Ich liebe es neues zu lernen. Erfahrungen zu sammeln. Mit Menschen zu sprechen und ihre Träume und Ziele und Leidenschaft zu erfragen.

 

Ich liebe es zu genießen, zu entdecken, zu leben.

 

und damit springe ich schon zur dritten Frage:

 

Wie würde ich mein Leben gestalten?

Ich würde auf Festivals gehen, Yoga lehren, über Astrologie reden.

Ich würde mit meinen Freunden den Sommer genießen,

meine Wohnung zu meinem heiligen Tempel machen,

in der Sonne auf meiner Hängematte auf dem Balkon liegen.

Ich würde einfach genießen, mich, das Leben.

 

Das Leben, das ich mir aufgebaut habe, genieße ich in vollen Zügen.

Ich habe es mir schließlich so aufgebaut.

Ich darf mich immer daran erinnern, dass mein Äußeres nicht meine ganze Identität ist. Ich habe ein unglaublich wertvolles Umfeld mit wunderschönen Menschen darin - ganzheitlich schön.

Sie lieben mich für meine Stärken.

Meine Neugierde.

Meine Fürsorge.

Meine laute Persönlichkeit.

Und in meinen schwachen Momenten sind sie da und stützen und halten mich.

Frage 2: Was möchte ich gerne über mich glauben?

 

Ich möchte gerne glauben, dass ich vollkommen bin, genug bin so, wie ich bin.

 

Ich glaube ich suche noch nach Personen, die mir meine Unsicherheiten über meinen Körper nehmen und mich für mein "Äußeres" lieben.

Aber ganz ehrlich, und das wird jetzt sehr widersprüchlich klingen, ich finde das so unattraktiv.

Ich finde es unattraktiv, wenn jemand nur auf das Äußere achtet.

 

und genau darin liegt meine Wunde.

 

Eigentlich wünsche ich mir Menschen, die mich für mehr als das lieben und es fällt mir schwer das anzunehmen.

Ich habe diese Menschen bereits in meinem Leben.

Aber ich lege meinen Fokus da nicht drauf.

"Ich wünsche mir, dass ich selbst sehe, dass ich vollkommen bin.

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